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Trier an einem Tag

Mai 16, 2014 von michele.lichte - Keine Kommentare

Es ist schon lange her, dass ich in Trier war. Nur wenige Erinnerungsfetzen von der Studienfahrt meiner Lateinklasse, was schon ca. 26 Jahre her ist. Ich kann nicht behaupten, dass ich Trier kenne. Sollte man Trier kennen? Trier die älteste Stadt Deutschlands, an der Mosel gelegen, angrenzend an Luxembourg, zwischen Eifel und Hunsrück …. das hat mich neugierig gemacht.

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Von Bonn aus kann man Trier bequem in 1 ½ Fahrt (160 km) erreichen. Zunächst parkten wir im Parkhaus in der Nähe von der Porta Nigra. Das war auch ein perfekter Startpunkt für unsere Innenstadttour.   Dort ist auch die Touristeninformation, wo wir uns mit einem Stadtplan und einen Miniführer „Trier an einem Tag“ ausstatteten.

Unsere erste „Zwangspause“ (wegen Regens) machten wir im Suite au chocolat (Glockenstrasse) um in gemütlicher Atmosphäre unglaublich leckeren Kakao tranken.

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Gestärkt ging es dann weiter in die Judengasse und an den Hauptmarkt. Ein herrlicher Platz mit eindrucksvollen Häusern aus mehreren Jahrhunderten. Dort befindet sich zB auch die Steipe aber auch etwas versteckt hinter einem Häuserensemble die sehenswerte Pfarrkirche St. Gangolf.

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Als nächstes steuerten wir das eindrucksvolle Ensemble von Dom und Liebfrauenkirche an. Was soll ich dazu schreiben, ich war beeindruckt. Beschreibungen zum Dom gibt es zu Hauf im Internet. Besonders gefallen hat uns die Geschichte vom „heilige Rock“ und der „heiligen Sandale“. Den „heiligen Rock“ kann man nun ja so fast im Dom anschauen, (Lupen/Röntgengerät gezückt halten). Aber mehr dazu im folgenden sehr amüsanten Artikel (ja es gibt tatsächlich eine extra Website für den „heiligen Rock“ ;-)

 

heiligs-roeckle.blogspot.de

 

Entscheidet also selber: Bescheißerei oder echte Verehrung? Aber wofür für Sandale oder Rock? Sachen gibt’s!

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Nahe am Paradies – YEAH

 

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Weiter ging es in den Kreuzgang und in die ziemlich dunkle Liebfrauenkirche, bis hin zum Paradies.

 

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Nach so vielen wunderschönen Eindrücken brauchten wir wirklich ein Pause. Wir steuerten das Astarix hinter dem Trierer Theater an, denn wir bekamen den Tipp, dass es hier gutes und günstiges Essen gibt und wurden nicht enttäuscht.

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Da wir schon einmal hier waren haben wir uns das Geburtshaus Karl Marx zumindest von außen angesehen und schlenderten anschließend durch die Neustraße mit seinen vielen individuellen Läden wie z.B. das Designerlabel Blutgeschwister, Fräulein Prusselise, Edith Lücke Parfümerie (wunderschöner Laden), Lieblingsstücke und Ideenreich. Zur Freude meines Mannes waren die meisten Geschäfte bereits geschlossen. Und ich…muss unbedingt mal wieder nach Trier!

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In einer Seitenstraße entdeckten wir die Tufa.topolis, die Kunst.Bau.Stelle, sah interessant aus aber wegen Regens leider Menschen- äh Kinderleer

www.tufa-trier.de

Nun schon auf dem Rückweg zum Auto kurz durch den Palastgarten mit Blick auf das kurfürstliche Palais, welches hier irgendwie deplatziert wirkt. Die Konstatin Basilika war leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, die hätte ich mir gerne noch von innen angeschaut.20140510-7387

Und was gibt es hier noch? Alte Parkuhren. Naja, so alt können sie nicht sein, sind ja immerhin für Euro-Münzen.

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Ich bin wirklich begeistert von Trier und werde wiederkommen!

 

Danke an folgende Personen, die mich mit Geheimtips fütterten:

@adenauerhut

Anita von Miras Mamablog

Reinhard & Elke

 

Links:

Suite au chocolat

heiligs-roeckle.blogspot.de

- Astarix

Neustraße

- Blutgeschwister

-  Fräulein Prusselise

- Edith Lücke Parfümerie

- Lieblingsstücke

Ideenreich

 

 

- Tufa-trier